Geschenk aus der Küche: Bonbons aus weichem Salzkaramell

Und weiter geht's mit der nächsten DIY-Geschenkidee. Meine Salzkaramell-Bonbons machen sich super im Adventskalender oder als Mitbringsel und Geschenk aus der Küche zum Adventskaffee. Sogar als Tischdeko auf der weihnachtlich geschmückten Tafel sind sie toll.
Mann, Mann, Mann, das war vielleicht ne kniffelige Angelegenheit, die richtige Konsistenz für das Karamell zu finden. Erst habe ich ein Rezept mit supervielen Zutaten gefunden. Ausprobiert. War nix. Obwohl es ausdrücklich gaaanz weich werden sollte, bröckelte die getrocknete Karamellmasse einfach auseinander. Hmpf. Dann habe ich es ganz minimalistisch probiert: Zucker schmelzen lassen, fertig. Ausprobiert. War nix. Zu klebrig, zu trocken. Doppel-Hmpf.


Doch man sollte allem eine zweite Chance geben. Vor allem, wenn es nach Salzkaramell schmeckt. Und so stieß ich auf dieses Youtube-Video. Ausprobiert. War super! Das Karamell wird weich, aber auch so fest, dass man es gerade so schneiden kann. Und dass es ganz feine Fäden zieht, wenn das Karamellbonbon auseinandergepflückt wird. So gut!
Das Video zeigt die Anleitung für ganz normales Karamell, aber da ich unfassbar doll auf die Kombi von süßem Karamell und Meersalz stehe, habe ich eine gute Prise Salz neben der Vanille zum Zucker und  zur Sahne gegeben. Zum Schluss - aber das ist wirklich Geschmacksache - gibt's dann noch ein bisschen Meersalz obendrauf.


In ein Stück ganz schnödes, aber in seiner Simplizität stylishes Butterbrotpapier gewickelt, machen die Karamellbonbons auch als Geschenk was her. Und einen Gutschein für einen anschließenden Zahnarztbesuch braucht ihr bei diesem Rezept auch nicht...


Richtig edel wird wird's übrigens mit einem kleinen Kärtchen oder einer Fahne, auf der ihr eine kleine Aufmerksamkeit notiert. Dafür habe ich mich erstmals an Handlettering versucht - nach dem gefühlt 50. Mal hat's sogar recht gut geklappt. Das hat - trotz aller verrutschten Buchstaben und Krakel-Fs - richtig Spaß gemacht, da will ich dranbleiben. Denn ich hab mal wieder gemerkt: Üben! Dann wird's. Selbst wenn man sich selbst als so künstlerisch unbegabt empfindet wie ich.


Verschenkt ihr auch so gerne selbstgemachte Kleinigkeiten aus der Küche wie ich? Erzählt mal!
 
Butterbrotpapierchen-einsammelnde-und-stolz-aufs-Handlettering-starrende-Grüße
Becci
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DIY // Untersetzer aus Zpagetti-Garn




Zum ersten Mal fluchend die Autoscheiben freikratzen. Zugucken, wie die Buden des Weihnachtsmarkts Wand für Wand aufgebaut werden. Den ersten Glühwein trinken, um zu merken, dass man ihn doch eigentlich gar nicht mal so gerne mag. Mit den Kollegen im Großraumbüro diskutieren, wie lange das Fenster offen bleiben kann, bevor man sich mindestens eine Erkältung, vielleicht aber auch erfrorene Gliedmaßen holt. Das Gegenstück zum Handschuh suchen und feststellen, dass man fünf verschiedene Exemplare hat - aber keine, die zueinander passen, weil in jedem Jahr grundsätzlich einer verloren geht.
Hurra, die Vorweihnachtszeit ist da!
 


 
Nun aber mal zu den schönen Seiten. Adventskalender - muss ich mehr sagen? Und weil's ja nicht immer Schoki sein muss, habe ich hier eine Idee für euch, die schnell umzusetzen, nicht zu teuer und auch noch selbstgemacht ist: DIY-Untersetzer aus Zpagetti-Garn (gibt's in allen möglichen Farben im Bastelgeschäft oder im Internet).
Ich habe weniger ein Faible, Glasuntersetzer zu nutzen als sie zu basteln, daher eignen sie sich in meinem Fall immer super als Geschenk. Hier und hier seht ihr, was ich meine.
Und die Umsetzung ist sooo einfach:
1. Drei gleich lange Stücke des Garns abschneiden und flechten.
2. Das geflochtene Band zu einer Schnecke zusammenrollen und dabei mit ein bisschen Kleber festkleben. Dabei reicht es, von Zeit zu Zeit einen Punkt Kleber zu setzen, es muss nicht rundum damit bedeckt sein.
3. War das geflochtene Stück zu kurz, macht euch keine Sorgen! Klebt einfach ein neues Stück dran und umrundet es mit mindestens einer weiteren Lage - der Übergang fällt dann gar nicht mehr auf.
4. Zum Schluss die Garnenden vorsichtig ankleben, so dass sie nicht unschön abstehen - fertig!
 


 
Ihr könnt die Untersetzer auch einfach zu mehreren verschenken - da macht es sich gut, wenn ihr sie stapelt, mit einem hübschen Band zusammenbindet und ein (selbstgestaltetes) Papierkärtchen anbringt.
 


 
Wenn ihr hier schon länger mitlest, ist euch vielleicht aufgefallen, dass ich ein neues Blog-Layout habe. Ein bisschen moderner, ein bisschen aufgeräumter und - und das ist für mich schon sehr beachtlich - ein bisschen strukturierter. So habe ich alle Posts mit neuen Kategorien versehen, damit sie thematisch besser zu finden sind. Das war vielleicht eine Arbeit - aber jetzt bin ich doch ziemlich froh damit.
Ich bin noch nicht ganz fertig mit dem neuen Layout, ein paar Seiten wollen auch noch gefüllt werden. Das wird jetzt - in der grauen Vorweihnachtszeit ;-) - nach und nach passieren.

 
 
 
Erzählt mal: Gibt's Dinge, die ihr an der Vorweihnachtszeit nicht mögt? 
 
Still-und-heimlich-das-Fenster-des-Kollegen-schließende-Grüße
Becci
 
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