Geschenk aus der Küche: Bonbons aus weichem Salzkaramell

Und weiter geht's mit der nächsten DIY-Geschenkidee. Meine Salzkaramell-Bonbons machen sich super im Adventskalender oder als Mitbringsel und Geschenk aus der Küche zum Adventskaffee. Sogar als Tischdeko auf der weihnachtlich geschmückten Tafel sind sie toll.
Mann, Mann, Mann, das war vielleicht ne kniffelige Angelegenheit, die richtige Konsistenz für das Karamell zu finden. Erst habe ich ein Rezept mit supervielen Zutaten gefunden. Ausprobiert. War nix. Obwohl es ausdrücklich gaaanz weich werden sollte, bröckelte die getrocknete Karamellmasse einfach auseinander. Hmpf. Dann habe ich es ganz minimalistisch probiert: Zucker schmelzen lassen, fertig. Ausprobiert. War nix. Zu klebrig, zu trocken. Doppel-Hmpf.


Doch man sollte allem eine zweite Chance geben. Vor allem, wenn es nach Salzkaramell schmeckt. Und so stieß ich auf dieses Youtube-Video. Ausprobiert. War super! Das Karamell wird weich, aber auch so fest, dass man es gerade so schneiden kann. Und dass es ganz feine Fäden zieht, wenn das Karamellbonbon auseinandergepflückt wird. So gut!
Das Video zeigt die Anleitung für ganz normales Karamell, aber da ich unfassbar doll auf die Kombi von süßem Karamell und Meersalz stehe, habe ich eine gute Prise Salz neben der Vanille zum Zucker und  zur Sahne gegeben. Zum Schluss - aber das ist wirklich Geschmacksache - gibt's dann noch ein bisschen Meersalz obendrauf.


In ein Stück ganz schnödes, aber in seiner Simplizität stylishes Butterbrotpapier gewickelt, machen die Karamellbonbons auch als Geschenk was her. Und einen Gutschein für einen anschließenden Zahnarztbesuch braucht ihr bei diesem Rezept auch nicht...


Richtig edel wird wird's übrigens mit einem kleinen Kärtchen oder einer Fahne, auf der ihr eine kleine Aufmerksamkeit notiert. Dafür habe ich mich erstmals an Handlettering versucht - nach dem gefühlt 50. Mal hat's sogar recht gut geklappt. Das hat - trotz aller verrutschten Buchstaben und Krakel-Fs - richtig Spaß gemacht, da will ich dranbleiben. Denn ich hab mal wieder gemerkt: Üben! Dann wird's. Selbst wenn man sich selbst als so künstlerisch unbegabt empfindet wie ich.


Verschenkt ihr auch so gerne selbstgemachte Kleinigkeiten aus der Küche wie ich? Erzählt mal!
 
Butterbrotpapierchen-einsammelnde-und-stolz-aufs-Handlettering-starrende-Grüße
Becci
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DIY // Untersetzer aus Zpagetti-Garn




Zum ersten Mal fluchend die Autoscheiben freikratzen. Zugucken, wie die Buden des Weihnachtsmarkts Wand für Wand aufgebaut werden. Den ersten Glühwein trinken, um zu merken, dass man ihn doch eigentlich gar nicht mal so gerne mag. Mit den Kollegen im Großraumbüro diskutieren, wie lange das Fenster offen bleiben kann, bevor man sich mindestens eine Erkältung, vielleicht aber auch erfrorene Gliedmaßen holt. Das Gegenstück zum Handschuh suchen und feststellen, dass man fünf verschiedene Exemplare hat - aber keine, die zueinander passen, weil in jedem Jahr grundsätzlich einer verloren geht.
Hurra, die Vorweihnachtszeit ist da!
 


 
Nun aber mal zu den schönen Seiten. Adventskalender - muss ich mehr sagen? Und weil's ja nicht immer Schoki sein muss, habe ich hier eine Idee für euch, die schnell umzusetzen, nicht zu teuer und auch noch selbstgemacht ist: DIY-Untersetzer aus Zpagetti-Garn (gibt's in allen möglichen Farben im Bastelgeschäft oder im Internet).
Ich habe weniger ein Faible, Glasuntersetzer zu nutzen als sie zu basteln, daher eignen sie sich in meinem Fall immer super als Geschenk. Hier und hier seht ihr, was ich meine.
Und die Umsetzung ist sooo einfach:
1. Drei gleich lange Stücke des Garns abschneiden und flechten.
2. Das geflochtene Band zu einer Schnecke zusammenrollen und dabei mit ein bisschen Kleber festkleben. Dabei reicht es, von Zeit zu Zeit einen Punkt Kleber zu setzen, es muss nicht rundum damit bedeckt sein.
3. War das geflochtene Stück zu kurz, macht euch keine Sorgen! Klebt einfach ein neues Stück dran und umrundet es mit mindestens einer weiteren Lage - der Übergang fällt dann gar nicht mehr auf.
4. Zum Schluss die Garnenden vorsichtig ankleben, so dass sie nicht unschön abstehen - fertig!
 


 
Ihr könnt die Untersetzer auch einfach zu mehreren verschenken - da macht es sich gut, wenn ihr sie stapelt, mit einem hübschen Band zusammenbindet und ein (selbstgestaltetes) Papierkärtchen anbringt.
 


 
Wenn ihr hier schon länger mitlest, ist euch vielleicht aufgefallen, dass ich ein neues Blog-Layout habe. Ein bisschen moderner, ein bisschen aufgeräumter und - und das ist für mich schon sehr beachtlich - ein bisschen strukturierter. So habe ich alle Posts mit neuen Kategorien versehen, damit sie thematisch besser zu finden sind. Das war vielleicht eine Arbeit - aber jetzt bin ich doch ziemlich froh damit.
Ich bin noch nicht ganz fertig mit dem neuen Layout, ein paar Seiten wollen auch noch gefüllt werden. Das wird jetzt - in der grauen Vorweihnachtszeit ;-) - nach und nach passieren.

 
 
 
Erzählt mal: Gibt's Dinge, die ihr an der Vorweihnachtszeit nicht mögt? 
 
Still-und-heimlich-das-Fenster-des-Kollegen-schließende-Grüße
Becci
 
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DIY // Kupfergläser fürs Badezimmer und 3 Tipps gegen Aufschieberitis

Wenn ihr wüsstet, wie lange mir diese Idee schon im Kopf herumschwirrt. Ungefähr seit einem halben Jahr, wenn ich mir den Post auf Karinas Blog Oh what a room, der mich zu diesem DIY inspiriert hat, so anschaue.
Ganz ehrlich: Im Aufschieben bin ich richtig, richtig groß. War schon immer so, wird wohl auch immer so bleiben. Egal, niemand ist perfekt - und sollte ich es jemals werden wollen, fang ich morgen damit an ;-) Oder übermorgen.


Jetzt sind sie jedenfalls fertig, meine Kupfergläser, die mir bei Karina so gut gefallen haben. Mit dem Unterschied, dass meine von Woolworth stammen. Jaaa, nicht unbedingt der letzte heiße Scheiß, aber billig günstig. Kupferfarbene Sprühfarbe hatte ich ohnehin noch zu Hause; das gilt übrigens auch für ziemlich viele andere Farben. Im Katastrophenfall werde ich also armselig verhungern, kann aber alles in Pudertönen und Trendfarben verschönern. Man muss Prioritäten setzen! Alles in allem hat mich dieses DIY also exakt 3,98 Euro gekostet. Yay!


Große Erklärungen sind wegen der Bilder auch gar nicht nötig: picknick-, aber nicht badezimmergeeignete gelbe Deckel ansprühen, über Nacht trocknen lassen, eventuell übrig gebliebene Stellen nachbessern - fertig! Und dann die Gläser mit durchaus vorzeigbaren Bad-Utensilien wie Wattepads und -stäbchen befüllen. 


Ich habe die Gelegenheit gleich mal genutzt, den Platz auf der Waschmaschine ganz generell schöner zu machen. Weg mit den bunten Allzweckreinigern und dem Waschmittel - das steht jetzt gut greifbar, aber nicht sichtbar direkt neben der Waschmaschine in einem Schrank. In diesem Schrank waren vorher Handtücher verstaut. Und weil die nun mal viel dekorativer sind als Allzweckreiniger, habe ich sie in einem passenden Kupferkorb (den gab's mal bei H&M) aufgerollt verstaut. Ein Vorher-Nachher-Bild der Waschmaschinen-Situation findet ihr übrigens weiter unten.




Der erste Weg, eine nervige Eigenschaft loszuwerden, ist sie erst einmal überhaupt wahrzunehmen. Und glaubt mir, meine Aufschieberitis geht mir dermaßen auf die Nerven. Mein Bad könnte schon seit ein paar Monaten so aussehen, wenn ich es nicht immer aufgeschoben und auf einen günstigen Moment gewartet und auf die richtige Motivation gelauert hätte.

Deshalb habe ich heute drei Tipps gegen Aufschieberitis für euch, die bei mir mittlerweile gut helfen. The trick is, sich selbst auszutricksen ;-)

1. TO DO LISTE - ABER RICHTIG!
 
Ja, gähn, ich weiß. To do Listen. Ungefähr so originell wie Werbung mit Daniela Katzenberger. Was bei mir überhaupt nicht hilft: eine To do Liste mit dem Punkt "Badezimmer schöner machen". Zu allgemein, zu unspezifisch, zu wenig konkreter Anpack.
Was mir hilft: ein Überpunkt wie "Badezimmer mit Kupfergläsern, Handtüchern und Pflanzen schöner machen". Und dazu viele einzelne Punkte wie Gläser kaufen, Deckel ansprühen, Handtücher rollen etc. Dann habe ich nämlich a) viel mehr Erfolgserlebnisse, b) behalte ich den Überblick über mein Projekt und c) habe ich so viele kleinere Dinge, die ich auch schnell zwischendurch umsetzen kann - ohne vor einem riesigen Berg zu stehen.

2. MATERIAL BESORGEN UND SICHTBAR PLATZIEREN

Man kennt das ja: aus den Augen, aus dem Sinn. Deshalb kaufe ich mittlerweile alle Materialien auf einmal und stelle sie auf den Esszimmertisch, Schreibtisch oder wo auch immer hin - Hauptsache, ich laufe jeden Tag daran vorbei. So vergesse ich garantiert nicht, was als Nächstes ansteht.

3. ZIEL VISUALISIEREN
 
Es ist mittlerweile weithin bekannt, dass visualisierte Ziele schneller erreicht werden als andere. Und so mache ich es mittlerweile mit fast allen Projekten (auch den ganz kleinen!). Ich male sie auf, im Ganzen, in Details (und das sieht wirklich nicht professionell aus! Macht aber nix...). Hinzu kommen viele Beschriftungen in unterschiedlichen Farben, Pfeile und so weiter. Mir hilft es einfach, das Ergebnis eines Projekts schon bildlich vor mir zu sehen, dann fällt mir die Umsetzung leichter.


 
Verratet mir doch mal eure Tipps und Tricks, um Sachen nicht auf die lange Bank zu schieben. Ich bin gespannt!
 
Die-Dachgeschosswohnung-bei-dieser-Hitze-verfluchende-Grüße
Becci
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Inspiration // Der Sommer geht weiter - auf zur Gartenparty!

Wenn mich eines nervt, dann Menschen, die ständig übers Wetter motzen. Und selbst wenn's gerade nix zu motzen gibt, dann reden sie denn Sommer einfach schon mal tot. Und überhaupt, das Jahr ist ja eh schon so gut wie vorbei.
 
Die sollen mich bloß in Ruhe lassen mit ihrer Negativität, ich kann's nicht mehr hören. Und läute hiermit die zweite Sommerrunde ein (sagt meine Wetter-App übrigens auch!). Am Freitag kaufen meine Freundin und ich eine Zehnerkarte fürs Freibad - DAS ist Optimismus! Ich will auf jeden Fall noch ein paar Sommerrezepte bloggen. Ich habe noch lange nicht genug Eis gegessen. Und eine Gartenparty muss auch noch her! Genau dafür gibt's heute ein paar Inspirationen - fürs Outfit, für die Deko und - am allerwichtigsten - für den Spaß!

 
1 // Ich liebe Silber (Gold steht mir als Wintertyp nämlich nicht besonders gut), und diese Ethnokette* hübscht jedes schlichte Top auf
 
2 // Äffchen, die an Palmen hängen - mehr muss ich wohl nicht sagen zu diesen Getränketoppern, oder?
 
3 // Was habe ich dieses Eis-Dings-Spiel früher geliebt. Wann immer Kirmes im Dorf war, musste so ein Teil gekauft werden (es hielt dann, auch wegen meines kleines Bruders, ungefähr zwei Tage lang. Und dann hieß es 363 Tage warten auf die nächste Kirmes)
 
4 // Diese Clutch* ist bunt. Sehr bunt. Sehr bunt ist normalerweise nicht so mein Ding, aber wenn der Rest des Outfits schlicht ist... Und überhaupt: Sommer! Gartenparty! Bunt!
 
5 // Seit ich vor zwei Jahren in der Camargue in Südfrankreich im Urlaub war und dort jede Menge freilebende Flamingos gesehen habe, liebe ich diese Tiere. Auch wenn's hier nur für Flamingo-Ballons reicht
 
6 // Hach! Schön sind se. Und schimmern so schön, aber nicht zu viel. Quasi perfekt viel. Mir gefallen diese offenen Espadrilles* richtig gut. Und da der Sommer noch ein bisschen bleibt...
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Was habt ihr denn in diesem Sommer noch vor?
 
Eine-Sommergrippe-auskurierende-Grüße
Becci
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DIY you closet // Maritime Tasche - perfekt für Nähanfänger

Eigentlich hätte dieser Post ja schon gestern online gehen sollen, damit er pünktlich zu Lisas (Mein Feenstaub) und Kathas (kathastrophal) Reihe // DIY your Closet // da ist. Bei dieser Mitnähaktion geht es darum, einmal im Monat etwas zu machen, das dann in den Kleiderschrank wandert, etwas neu Genähtes zum Beispiel oder etwas Altes, aus dem etwas Neues entsteht. Aber da mir eine Naht noch nicht wirklich gefallen hat, musste ich eben noch mal ran. Daher die Verspätung.
 
Nun habe ich nicht den allerauffälligsten Kleidungsstil (und manchmal, an mauligen Tagen, komme ich mir richtig langweilig und grau und fad vor - ihr kennt das bestimmt oder?). Jeans, T-Shirt, Sneakers, Ballerinas - eine Modebloggerin wird aus mir sicher nie werden. Macht aber auch nix: Statt mich auf die Suche nach dem perfekten Outfit zu machen und unzählige Online-Shops zu durchwühlen überlege ich mir lieber, wie ich meine vorhandenen Basics ein bisschen aufhübschen kann. Es ist doch so: Wie individuell kann ein Teil von einer Marke sein, das jeder trägt, weil's gerade hip ist? Dann lieber ein langweiliges Teil nach eigenen Vorstellungen verändern oder nähen. So sehe ich das jedenfalls.


 
Ich fahre gerade total auf Dreiecke ab (und höre meinen Mathelehrer gerade hysterisch lachen, weil mir Geometrie immer ein undurchdringbarer Graus war). Aber eine geometrische Form in einem DIY-Projekt ist nun mal was völlig anderes als in einem von roten Anmerkungen übersäten Mathearbeitsheft.
Also, Becci, sagte ich mir, gibste den Dreiecken (ob gleichschenklig oder nicht) mal noch eine Chance - zum Beispiel auf einer selbst genähten Tasche. Et voilà (Französisch. Noch so ein Lieblingsfach...)! Den Schnitt der Tasche findet ihr bei Pattydoo, überhaupt gibt's für Nähanfänger (zu denen ich mich absolut zähle) dort tolle Schnitte und Projekte. Mit Videoanleitungen, die dich einem Erfolgserlebnis gleich viel näher bringen. Das kostenlose Schnittmuster könnt ihr euch hier herunterladen.



Verziert habe ich die Tasche dann noch mit Stoffdreiecken, die ich ein bisschen schräg angeordnet habe, um die Streifen aufzubrechen. Festgenäht habe ich sie mit einem roten Nähgarn (das dem ganzen einen maritimen Touch verleiht) mit einem Zickzackstich. Dabei habe ich wirklich nicht so genau gearbeitet, weil ich es schön finde, wenn die Applikationen ein bisschen wild aussehen.
Ihr müsst einfach darauf achten, die Dreiecke  - oder jede andere Form - direkt nach dem Zuschneiden der Taschenteile aufzunähen, auf der rechten, schönen Seite. Die Seite, die später das Vorderteil eurer Tasche ist.


Da gibt's echt sooo viele Möglichkeiten, eine Tasche mit ein paar Handgriffen zu einem Hingucker zu machen. Für den Winter darf's bei mir dann auch wieder etwas auffälliger sein, dann könnte ich mir Pailletten auch sehr gut vorstellen. Mal gucken.


Das rot-weiße Haarband ist übrigens das erste Projekt dieses Buchs, das ich euch vor ein paar Wochen mal vorgestellt habe. Auch ein perfektes Vorhaben für Anfänger. Und jetzt passt es - eher zufällig, aber was macht das schon - zu meiner neuen Tasche. Das ist wirklich reiner Zufall, aber ich bin keinen von denen, die findet, dass Accessoires immer perfekt zusammenpassen müssen. Ich finde das eher langweilig. Aber das hier gerade noch so, um nicht allzu gewollt zu wirken...


Nun, ich hoffe, euch gefällt mein neuer Shopper. Ich werde ihn gleich samt Haarband mal ausführen (wie das klingt. Ich muss zur Arbeit...) Als Journalistin muss ich meine Kamera oft mitschleppen, und das Tolle ist: Sie passt super in die recht große Tasche. Hach!

Was habt ihr euch zuletzt selbst gemacht für euren Kleiderschrank? Lasst mir gerne ein paar Inspirationen da!

Den-nicht-dazu-passenden-knallgelben-Nagellack-suchende-Grüße
Becci
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Sommerdessert vom Grill: Karamellisierte Pfirsiche mit Gorgonzola

Sollten sich unter euch desperate perfect housewives befinden, dann könnte ich verstehen, wenn mein Post denjenigen heute nur ein müdes Lächeln entlockt. Für alle anderen, die - so wie ich - nicht mit einem perfekten Dinner aufwarten können, wenn sich kurzfristig Gäste ankündigen, gibt's heute ein einfaches, aber einfach tolles Sommerdessert: Karamellisierte Pfirsiche vom Grill mit Gorgonzola.


Ich liebe Gegensätze, und ich liebe sie vor allem beim Essen. Das macht ein Gericht für mich erst richtig spannend, und als solches dürft ihr die gegrillten Pfirsiche einstufen.
Süße, saftige, pralle Pfirsiche (das klingt jetzt irgendwie schon ein Tick versaut) vereinigen (huch) sich mit derbem, rassigem (rrrrrr!) Gorgonzola. Foodporn, hallooo! 




Und die Zubereitung ist so was von einfach, schon fast lächerlich einfach: Ihr halbiert die Pfirsiche, entfernt den Kern, streut etwas braunen Zucker darauf (zwecks Knusper-Karamellisierung) und legt sie mit der Schnittfläche erst mal auf den Grill. Wenn sie dann etwas weich geworden und eine schöne Farbe angenommen hat, nehmt ihr sie wieder runter.


Dann füllt ihr einen ordentlichen Klecks Gorgonzola in die Mitte. Weil das Obst noch heiß ist, verläuft der Käse mit der Zeit. Oh. Mein. Gott. - ist das gut! Ein bisschen Basilikum dazu, obendrauf noch etwas Pfeffer (aber nicht zu viel, ist ja ein Dessert).


Ich weiß, dass kräftiger (pardon, rassiger!) Gorgonzola nicht jedermanns Sache ist. Ich mag's bei Käse richtig würzig, aber nun ja, ich bin ja auch nicht das Maß aller Dinge. Probiert es also ruhig mal mit Feta oder Büffelmozarella, falls euch Gorgonzola zu heftig ist.




Was ist denn euer liebstes Dessert im Sommer - abgesehen von Eis, das natürlich der Klassiker schlechthin ist? 

Ich wünsche euch eine tolle Zeit mit schönen Sommertagen!

Schon-ans-nächste-Dessert-denkende-Grüße
Becci
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My week in some pictures #2

Als Kontrast zum grauen Sommertag heute gibt's an dieser Stelle wieder ein paar Instagram-Fotos aus der letzten Woche - mit Sonnenschein!



Normalerweise ist es doch so: Foto für Instagram schießen, posten - und vergessen. Statt dessen schon ans nächste Bild denken. Da tut so ein visueller Wochenrückblick richtig gut. Denn bei der Zusammenstellung gestern Abend fiel mir auf, wie viele schöne Dinge ich in der letzten Woche erlebt, gemacht, gesehen, gegessen habe. Sei es die Mittagspause in der schönsten Straße Triers (Neustraße) oder am Schloss Monaise (es muss ja nicht immer der Spaziergang durchs Industriegebiet sein). Sushi und Plattpfirsiche. Interessante grafische Details auf der Jagd nach Pokemons, die mich die Pokemons ganz vergessen lassen.

Man soll nicht in der Vergangenheit leben, sagen sie. Aber ein kleiner Rückblick, der schöne Erinnerungen heraufholt und richtig fröhlich macht, ist hin und wieder auch nicht schlecht, oder?

Socken-suchende-weil-kalte-Füße-habende-Grüße
Becci
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DIY // Kette mit Perlen fürs Sommeroutfit

Beim Wort Perlenkette muss ich ja immer sofort an Jurastudentinnen denken. Hallo, Klischee! Aber ich habe früher, im Studium, mit meiner Freundin (wir, die Geisteswissenschaftlerinnen) ab und an in einem anderen Uni-Gebäude Kaffee getrunken, weil der Kaffee da erstens besser und zweitens günstiger war. Der Nachteil: Das Gebäude beheimatete die Jura- und BWL-Studenten.
Während wir unsere Referate über Heinrich von Kleist oder das politische System Timbuktus also mit Folien und Overhead-Projektor visuell aufhübschten, saßen besagte Irgendwann-mal-Wirtschaftswissenschaftler mit ihren Laptops neben uns, verschmähten unseren heißgeliebten Filterkaffee und arbeiteten an Power-Point-Präsentationen (ich habe es übrigens tatsächlich geschafft, in meinem bisherigen Leben noch keine einzige angefertigt zu haben).
Die klassische Uniform der Jura-Studentinnen: Perlenketten und Twinsets. Würg.
Heute arbeite also mein Perlenketten-Trauma auf, indem ich selbst eine mache. Nur in weniger tussig.

Alle Sachen, die ich dafür brauchte, habe ich hier im Bastelladen bekommen - es geht also durchaus auch spontan, solltet ihr mal kurzfristig die passende Kette zu einem Outfit brauchen. Die "Perlen" gibt's ja in allen erdenklichen Farben, und ihr könnt die Gliederkette zum Beispiel auch in Gold oder Antikgold auswählen - wie es euch gefällt! (ha, ja, ich habe auch Anglistik studiert!)
Mir gefällt's auch gerade gut, wenn die einzelnen Teile nicht gleich lang sind, aber auch das könnt ihr handhaben, wie ihr wollt.


Und hier seht ihr, was ihr dazu braucht: Gliederkette, Zange, Nietstifte (da werden die Perlen aufgereiht, das obere Ende wird dann zu einer Öse gebogen), Ringel (die Öffnung kann per Zange ein bisschen vergrößert werden) und Perlen eurer Wahl. Von der Gliederkette, die viel zu lang war, habe ich kurze Stückchen abgeknipst und dann mit einem Ringel an die Kette geklemmt.
Natürlich könnt ihr auch noch viele weitere Einzelteile an die Kette hängen - ich wollte es in diesem Fall ein bisschen weniger üppig.



Wie gefällt euch die Kette? Und habt ihr auch schon mal Schmuck selbstgemacht? Erzählt mal!

Perlen-auf-dem-Teppich-suchende-Grüße
Becci

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My week // sunshine edition

Die Woche habe ich in unserem Büro in der Innenstadt gearbeitet statt im großen Druckhaus. Mal abgesehen von verrückten Unfällen (hallo, Vollmond!), über die ich schreiben musste, war's die perfekte Woche. Zwischendurch einfach mal rausgehen, ins Café setzen, durch die Fußgängerzone schlendern, die Sonne genießen - meine Begeisterung kann nur jemand nachvollziehen, der - wie ich sonst auch - im Industriegebiet arbeitet. Da, wo man sich schon über Unkraut in den Steinritzen freut, einfach weil's grün ist.
Der Nachteil: Ich habe viel mehr Geld ausgegeben als sonst. Diese Verlockungen! Die Schuhe auf dem Foto haben zum Beispiel ganz klar meinen Namen gerufen. Erst leise und schüchtern, dann immer lauter. Joa, aber hey, sie waren runtergesetzt!
 
 
Ich wünsche euch eine tolle neue Woche!
 
Die-Füße-ins-Eiswasser-haltende-Grüße
Becci
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Books || Liebe auf den ersten Stich - Nähen lernen mit Tilly

Mich hat das Nähfieber gepackt. Eigentlich sollte ich für eine Freundin ja nur ein einfaches Kissen nähen (viel mehr habe ich mir bisher nämlich nicht zugetraut). Und dann konnte ich gar nicht mehr genug kriegen vom Rattern der Nähmaschine.
Also bin ich bei Facebook erst mal Unmengen von Nähgruppen beigetreten, um mir die Kleider, Röcke, Jeans (!) & Co. neidisch, sehnsüchtig, aber vor allem frustriert anzuschauen. Merke: Klein anfangen ist besser fürs Gemüt.


An dieser Stelle kommt Selmin von Tweed & Greet (so ein toller Blogname!) ins Spiel, der ich begeistert auch bei Instagram und Snapchat folge. Sie ist ein großer Fan der englischen Näh-Ikone Tilly Walnes (Tilly & the Buttons) und hat sie vor kurzem sogar persönlich in London getroffen!
 
Ich habe mir also prompt Tillys Buch "Liebe auf den ersten Stich*" bestellt, das wie ich finde super aufgebaut ist: vom einfachen Haarband für Anfänger wie mich bis zum Kleid für Fortgeschrittene. Pädagogisch ziemlich wertvoll also. Und damit wären wir bei meinem Langzeit-Vorhaben: Alle Projekte in Tillys Buch nach und nach umsetzen. Beim Haarband hat es schon mal ziemlich gut funktioniert - ich habe dafür sogar von männlichen (!) Kollegen Komplimente bekommen. It's magic!
 
Als Nächstes ist eine (lange) Pyjamahose dran. Mangels Modelqualitäten kann ich noch kein Foto am lebenden Objekt versprechen. Mal sehen, ob ich's zumindest versuche...
 
Habt ihr gute Nähprojekte für Anfänger? Dann schreibt mir eure Tipps gerne in die Kommentare!
 
Das-Maßband-zückende-Grüße
Becci
 
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DIY // Ein schnell gemachtes Muttertagsgeschenk - eine Vase mit Fimo aufhübschen

Was sagt man nach einem halben Jahr Abwesenheit? Am besten wohl die Wahrheit: Ich hab einfach mal ein bisschen mehr Zeit im Leben 1.0 gebraucht. Weniger Facebook, mehr face-to-face. Ich war einfach ein bisschen blogmüde.
Dann kam der Frühling - und schwupps, war die Lust aufs Bloggen, aufs Selbermachen, aufs Ideen ausdenken wieder da. ICH bin wieder da :-)


Mein erstes DIY in diesem Jahr ist gedacht für alle Mamas dieser Welt - wer hätte es mehr vedient? Ihr braucht dafür nicht viel: eine simple weiße Vase oder einen Becher, Fimo in der Farbe eurer Wahl, Plätzchenausstecher und Kleber. Ich habe mich für frühlingshaftes Mintgrün entschieden.
Rollt das Fimo aus (nicht zuuu dünn), stecht ein hübschen Motiv aus und schiebt es gemäß der Anleitung in den Backofen, damit es härtet. Anschließend einfach auf die Vase kleben - fertisch.


Dazu gehören natürlich auch ein paar hübsche Blumen - der Klassiker zu Muttertag. Ich bin die letzten Tage wie bekloppt durch die Blumenläden gerannt, um Pfingstrosen zu ergattern - vergeblich. Statt dessen gab's dann diese - zugegebenermaßen auch nicht gerade hässlichen - Schätzchen:






Jetzt gibt's aber doch noch ein Foto mit Pfingstrose. Und wisst ihr, wo ich sie gefunden habe? In der Tanke. Und die tolle Karte habe ich im Supermarkt entdeckt. Blumen von der Tanke, Karte aus dem Supermarkt - was will man mehr?


Was schenkt ihr euren Goldstücken zum Muttertag?

Voll motivierte Grüße
Becci
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