Lieblingsorte // Das Café Remmers in Norden

Manchmal betrittst du einen Raum und wirst regelrecht in eine andere Welt katapultiert. Hohe Zimmer mit Stuck und ausladenden Kronleuchtern haben so einen Effekt auf mich. Oder Museen, in denen nichts, wirklich nichts von den Bildern an der weißen Wand ablenkt. Festlich geschmückte Räume, in denen alles funkelt und glitzert.
Und Räume, in denen so viele Sachen stehen, dass man gar nicht weiß, wo man zuerst hingucken soll. So wie das Café Remmers in Norden, das ich während meines Nordsee-Urlaubs eher zufällig entdeckte.

Von außen eher unscheinbar, von innen den Mund-offen-stehen-lassend, ehrlich! Zum einen wegen der Leckereien, die es in der wunderschönen Vintage-Theke gibt: leckere Käsekuchen, Obsttartes, Süßigkeiten, Sandwiches und der warme Pflaumencrumble mit dem weltbesten Vanilleeis (unbedingt probieren!)
Und dann gibt's dort noch hübsches Porzellan, Kissen, Taschen und allerhand andere tolle Dinge zu kaufen. Die pure Reizüberflutung (im positiven Sinne). Ach, und einen Vogelkäfig samt echten Mitbewohnern haben sie dort auch.

Mich hat vor allem die Detailverliebtheit sehr beeindruckt, mit der das Café eingerichtet worden ist. Das Frühstück sah auch wahnsinnig gut aus, probiert habe ich es allerdings nicht (hatte gar nicht so viel Hunger, wie ich essen wollte...)





Solltet ihr also mal in der Nähe von Norden sein, stattet dem Café Remmers, das nun schon in der vierten Generation geführt wird, unbedingt einen Besuch ab. Ich verspreche euch, ihr werdet es nicht bereuen!

Auf einen Blick:
Café Remmers, Neuer Weg 28, 26506 Norden
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 8.30 - 18 Uhr
Sa 8 - 18 Uhr
So 10 - 18 Uhr

Mit-Wasser-im-Mund-zusammenlaufende-Grüße
Becci
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//Let's cook together// Pizza mit Brie, Preiselbeeren und Walnüssen

Früher mochte ich morgens genau zwei Gerüche: den von frischem Kaffee und den meines Lieblingsduschgels. Seit es diesen Blog gibt, sind unzählige andere Düfte hinzugekommen. Der von heißem Kleber zum Beispiel, wenn frühmorgens noch an einem DIY-Projekt gewerkelt wird (das hört sich nun so an, als würde ich daran schnüffeln. Nein, tu ich nicht!!). Oder auch mal der Geruch von Pizza, die morgens um 7 Uhr in den Ofen geschoben wird, damit sie hinterher noch fotografiert werden kann, bevor ich los zur Arbeit muss. So geschehen gestern.

Ina von whatinaloves hat Anfang des Jahres die Aktion "Let's cook together" ins Leben gerufen. Sie gibt dabei ein grobes Thema vor, und dann kann sich jeder überlegen, wie er das Thema konkret umsetzen will.


Im September ist die Pizza dran, und weil es langsam Herbst wird (und ich den Herbst unglaublich gerne mag), gibt es bei mir eine herbstlich anmutende Pizza mit leicht geschmolzenem Brie, Preiselbeeren und Walnüssen.


Es muss ja nicht immer Tomatensauce sein: Deshalb verteile ich Schmand auf dem rund geformten Hefeteig und würze das erst einmal kräftig mit Pfeffer und Salz. Dann belege ich die kleinen Pizzen mit dünn aufgeschnittenem Brie, gehackten Walnüssen und hauchdünnen roten Zwiebelringen. Die Preiselbeerkleckse kommen erst nach dem Backen drauf (rund 20 Minuten bei 200 Grad - je nachdem, wie dunkel die Pizza sein soll).


Das ist übrigens das Fantastische, wenn man morgens um 7 Uhr Pizza macht: Die Arbeit fliegt nur so dahin, und man kann es kaum erwarten, nach Hause zu kommen, sie warmzumachen und endlich, zur passenden Tageszeit, zu essen. Die Sonne geht unter, und dann wird es auch schon ziemlich schnell kühl. Doch dafür ist die Luft so wunderbar klar. Hallo Herbst, ich freu mich auf dich!


Die-Übergangsjacke-suchende-Grüße
Becci

Bezugsquellen:
Holzbrett - Nicolas Vahé
dunkles Leinentuch und weißer Löffel - Butlers
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