// DIY // Sannis Adventssause - ich bin dabei mit schönen Geschenkverpackungen für Weihnachten

Heute gibt's bei mir nur einen kurzen Vorschautext mit einem Foto, das euch neugierig machen soll. Wenn ihr wissen wollt, wie's weitergeht, müsst ihr rüber zu Sanni von sannimade, die zur großen Adventssause einlädt - und heute bin ich dran! Also hopp hopp, los geht's!


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Vom Finden, Geben und Schenken - und einem verdammt guten Gefühl



Woran merkt ihr, dass euch eine Idee bewegt? Ich weiß es dann, wenn sie  mich nicht loslässt, wenn sie sich immer wieder in meinen Kopf schleicht, wenn aus Nein, zu anstrengend irgendwann ein Warum nicht? wird.

So ging es mir mit folgendem Aufruf, den ich bei Facebook entdeckte:



Erst fand ich die Idee nett, aber unpraktisch. Zig verschiedene Läden abklappern. Was, wenn ich nichts finde für den, den ich beschenken will? Und überhaupt, mit einem Amazon/Douglas/Ikea-Gutschein kann doch jeder was anfangen, oder?

Es ist nicht so, dass ich immer nur solche Gutscheine verschenke, aber manchmal, wenn die Zeit drängt oder mir die Muße fehlt zu überlegen, worüber sich der andere freuen könnte… Ja, dann wähle ich den bequemen Weg. Eine Zahl eintragen lassen, bezahlen – und bitte schön, lieber du suchst dir was Schönes aus, als wenn ich dir etwas vielleicht (!) nicht so Schönes aussuche.
Nicht zwangsläufig günstig, diese Variante. Aber billig.

Ich habe in den letzten Tagen immer öfter darüber nachgedacht, es dieses Mal anders, besser zu machen. Zu den kleineren Geschäften zu gehen, zu stöbern, mir Gedanken zu machen, früh genug anzufangen. Und nicht wieder auf den letzten Drücker los zu müssen.

Statt zur großen Kette in den kleinen, inhabergeführten Buchhandel zu gehen. Manchmal bin ich einfach zu faul, den Umweg von 100 Metern noch zu machen. Und gehe abends ins Fitnessstudio, weil ich mich doch bewegen muss. Ist das nicht bekloppt?

Mittlerweile freue ich mich richtig darauf, in den kommenden Tagen eine Liste zu machen mit Dingen, die meinen Liebsten gefallen könnten. Mich treiben zu lassen und in die kleinen Geschäfte zu gehen, an denen ich sonst so oft achtlos vorbeihaste. Mir Zeit zu nehmen und nicht zu suchen, sondern zu finden. Hübsche Dinge zu entdecken, bei denen ich zu hundert Prozent überzeugt bin: Ja, das passt zu X, Y oder Z!
Wer macht mit?

Listen-liebende-Grüße

Becci
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// Let's cook together // Zimtcookies mit Cranberrys, Haselnüssen und Schokolade



Die schlechte Nachricht vorweg: Diese Kekse haben 200 kcal. Pro Stück. Den Allermeisten wird das egal sein, aber das als Info für die, die wie ich Haferflocken + Cranberrys mit fit, gesund und leicht in Verbindung bringen. Zehn Kekse decken also ungefähr meinen Tagesbedarf an Kalorien. Ich sag’s nur…

Was aber viel wichtiger ist: Sie schmecken, und wie! Nach Schokolade, Nüssen, Frucht, Zimt, Weihnachten, Gemütlichkeit, Sofa und Lesenachmittag. Zehn Kekse decken also auch meinen Tagesbedarf an Wohlbefinden. Und das ist doch eigentlich viel wichtiger als Nährwerte.  


Das Rezept für diese schwedischen Zimtcookies habe ich aus dem Buch Süßes Fest - Schwedische Leckereien für Weihnachten*, das ich euch bald noch näher vorstellen werde. Damit beteilige ich mich an Inas Aktion "Let's cook together" (vor zwei Monaten habe ich schon mal mit dieser Pizza mitgemacht). In diesem Monat lautet das Motto Lieblingscookies - und hey, das KANN ich einfach nicht auslassen.


Und das sind die Zutaten: 

100 g Butter
30 g brauner Zucker
1 Ei
120 g Weizenmehl
100 g Haferflocken
1 TL Backpulver
1 TL gemahlener Zimt
1 TL gemahlener Ingwer
75 g Zartbitterschokolade
100 Haselnüsse
100 g getrocknete Cranberrys



1. Zunächst schmelzt ihr die Butter und rührt den Zucker ein, bis der sich auflöst.

2. Die geschmolzene Zuckerbutter vermischt ihr anschließend gut mit dem Weizenmehl, den Haferflocken, dem Backpulver und den Gewürzen (ich mache das mit dem Knethaken und dann noch mal per Hand, damit der Teig schön klebrig wird).

3. Die Schokolade wird geraspelt und anschließend zusammen mit den Haselnüssen (in meinem Fall Blättchen) und den Cranberrys in den Teil eingearbeitet.

4. Um die Cookies zu formen, rolle ich etwas Teig zu einer Kugel, setze sie auf ein Backblech und drücke sie flach und rund in die gewünschte Form. Achtung: Der Teig passt nicht auf ein Backblech, das müsst ihr bitte beachten.

5. Die Kekse bleiben auf der mittleren Schiene bei 175°C etwa 12 Minuten im Ofen.




Was sind denn eure Lieblingskekse? Wenn ihr bloggt und schon mal Rezepte geteilt habt, dann verlinkt sie gerne in den Kommentaren. Ich schau sie mir gerne an und lass mich inspirieren!

Krümelmonster-Grüße
Becci

*Affiliate-Link
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// Rezept // Viez in seiner leckersten Form: Eifeler Viezkuchen

Menschen, die mich besuchen, haben es mitunter schwer. Sie müssen nämlich zwei Dinge unbedingt probieren, die typisch für Trier sind: Flieten (Hähnchenflügel, die im besten Fall so richtig schön kräftig gewürzt sind - lecker!) und Viez (eine Art Apfelwein - nicht ganz so lecker, für meinen Geschmack jedenfalls). 
Was also tun mit etwas, das auch nach all den Jahren nicht so richtig schmecken will? Ab in die Rührschüssel und in den Backofen. Wenn er in einer Springform daherkommt, versöhne ich mich sogar mit Viez!



Das Rezept für den Viezkuchen habe ich von meiner Mama, und da ich in der Eifel aufgewachsen bin und der Kuchen dort nach wie vor immer noch sehr beliebt ist, taufe ich ihn auf den Namen "Eifeler Viezkuchen": 


Für den Boden braucht ihr folgende Zutaten für eine 16cm-Springform:

300g Mehl
125g Butter
125g Zucker
2 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver 

Zunächst schlage ich die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig und füge dann die Butter hinzu. Anschließend gebe ich während des Mixens das Mehl mit dem Backpulver in die Schüssel, bis ein glatter Teil entsteht. Dann rolle ich einen Teil des Teigs rund aus, bedecke den (vorher eingefetteten oder mit Backpapier belegten) Boden damit und friemle einen Rand entlang der Springform. Nicht vergessen, den Boden ein paar Mal mit einer Gabel einzustechen!

Aus dem restlichen Mürbeteig habe ich ein paar Apfelkekse ausgestochen. Die sahen auf dem Backblech ehrlich schön aus, richtig rund und prall und toll. Beim Backen haben sie sich dann so komisch verzogen, hmpf. 


Für die Apfel-Viez-Füllung benötigt ihr diese Dinge:

4 Äpfel (am besten eine säuerliche Sorte)
375ml Viez (den herben, nicht den süßen)
1 Päckchen Vanille-Puddingpulver 
125g Zucker

Die Äpfel in kleine Stücke schneiden. Das Puddingpulver nach Packungsangabe mit dem Viez und dem Zucker aufkochen, anschließend die Apfelstücke unterheben. Die Masse füllt ihr dann in die Springform und backt den Kuchen bei 200 Grad etwa 50 Minuten lang (immer schön die Oberfläche beobachten, ich mache das immer nach Gefühl). Ist der Kuchen fertig, lasst ihn am besten noch in der Springform abkühlen. 


Ich habe übrigens auch mal Bier-Eis gemacht. Richtiges Eis, mit Zucker, Milch, Bier und so. Ich sach mal so: Bier ist mir in flüssiger Form lieber...

Jetzt-aber-zur-Wasserflasche-greifende-Grüße
Becci
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Lieblingsorte // Das Café Remmers in Norden

Manchmal betrittst du einen Raum und wirst regelrecht in eine andere Welt katapultiert. Hohe Zimmer mit Stuck und ausladenden Kronleuchtern haben so einen Effekt auf mich. Oder Museen, in denen nichts, wirklich nichts von den Bildern an der weißen Wand ablenkt. Festlich geschmückte Räume, in denen alles funkelt und glitzert.
Und Räume, in denen so viele Sachen stehen, dass man gar nicht weiß, wo man zuerst hingucken soll. So wie das Café Remmers in Norden, das ich während meines Nordsee-Urlaubs eher zufällig entdeckte.

Von außen eher unscheinbar, von innen den Mund-offen-stehen-lassend, ehrlich! Zum einen wegen der Leckereien, die es in der wunderschönen Vintage-Theke gibt: leckere Käsekuchen, Obsttartes, Süßigkeiten, Sandwiches und der warme Pflaumencrumble mit dem weltbesten Vanilleeis (unbedingt probieren!)
Und dann gibt's dort noch hübsches Porzellan, Kissen, Taschen und allerhand andere tolle Dinge zu kaufen. Die pure Reizüberflutung (im positiven Sinne). Ach, und einen Vogelkäfig samt echten Mitbewohnern haben sie dort auch.

Mich hat vor allem die Detailverliebtheit sehr beeindruckt, mit der das Café eingerichtet worden ist. Das Frühstück sah auch wahnsinnig gut aus, probiert habe ich es allerdings nicht (hatte gar nicht so viel Hunger, wie ich essen wollte...)





Solltet ihr also mal in der Nähe von Norden sein, stattet dem Café Remmers, das nun schon in der vierten Generation geführt wird, unbedingt einen Besuch ab. Ich verspreche euch, ihr werdet es nicht bereuen!

Auf einen Blick:
Café Remmers, Neuer Weg 28, 26506 Norden
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 8.30 - 18 Uhr
Sa 8 - 18 Uhr
So 10 - 18 Uhr

Mit-Wasser-im-Mund-zusammenlaufende-Grüße
Becci
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//Let's cook together// Pizza mit Brie, Preiselbeeren und Walnüssen

Früher mochte ich morgens genau zwei Gerüche: den von frischem Kaffee und den meines Lieblingsduschgels. Seit es diesen Blog gibt, sind unzählige andere Düfte hinzugekommen. Der von heißem Kleber zum Beispiel, wenn frühmorgens noch an einem DIY-Projekt gewerkelt wird (das hört sich nun so an, als würde ich daran schnüffeln. Nein, tu ich nicht!!). Oder auch mal der Geruch von Pizza, die morgens um 7 Uhr in den Ofen geschoben wird, damit sie hinterher noch fotografiert werden kann, bevor ich los zur Arbeit muss. So geschehen gestern.

Ina von whatinaloves hat Anfang des Jahres die Aktion "Let's cook together" ins Leben gerufen. Sie gibt dabei ein grobes Thema vor, und dann kann sich jeder überlegen, wie er das Thema konkret umsetzen will.


Im September ist die Pizza dran, und weil es langsam Herbst wird (und ich den Herbst unglaublich gerne mag), gibt es bei mir eine herbstlich anmutende Pizza mit leicht geschmolzenem Brie, Preiselbeeren und Walnüssen.


Es muss ja nicht immer Tomatensauce sein: Deshalb verteile ich Schmand auf dem rund geformten Hefeteig und würze das erst einmal kräftig mit Pfeffer und Salz. Dann belege ich die kleinen Pizzen mit dünn aufgeschnittenem Brie, gehackten Walnüssen und hauchdünnen roten Zwiebelringen. Die Preiselbeerkleckse kommen erst nach dem Backen drauf (rund 20 Minuten bei 200 Grad - je nachdem, wie dunkel die Pizza sein soll).


Das ist übrigens das Fantastische, wenn man morgens um 7 Uhr Pizza macht: Die Arbeit fliegt nur so dahin, und man kann es kaum erwarten, nach Hause zu kommen, sie warmzumachen und endlich, zur passenden Tageszeit, zu essen. Die Sonne geht unter, und dann wird es auch schon ziemlich schnell kühl. Doch dafür ist die Luft so wunderbar klar. Hallo Herbst, ich freu mich auf dich!


Die-Übergangsjacke-suchende-Grüße
Becci

Bezugsquellen:
Holzbrett - Nicolas Vahé
dunkles Leinentuch und weißer Löffel - Butlers
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Der schönste Platz ist immer in der Küche - Inspirationen in Schwarz und Weiß


Ich bewundere Menschen, die jeden noch so alltäglichen Gegenstand zu etwas Hübschem machen, etwas, das nicht "Benutz mich!", sondern "Schau mich an!" schreit. So wie Karina, deren Blog "Oh what a room" und Stil ich wirklich vergöttere. Manchmal, wenn ich nicht weiß, was ich in einem Raum verändern soll, denke ich heimlich: Was würde Karina tun? Öhm, ja, jetzt ist es raus.
Sehr inspirierend fand ich beispielsweise diesen Post über Küchenutensilien, die ja normalerweise keinen Schönheitspreis gewinnen. Diese oder diese hier schon.

Das hat mich dazu verführt, im Netz nach Dingen zu stöbern, die sich in meiner Küche gut machen würden (ja, leider der Konjunktiv). Holz und Schwarz-Weiß, skandinavischer Stil - so mag ich's gern! Bidde schön:



Fotocredits: 1, 2, 3, 4, 6, 7, 8 Tropenhaus // 5 Spürsinn 24 // 

1:  Oldschool-Waage von Nicolas Vahé 
2: Perfekt zum Salat: Essig- und Öl-Flaschen von House Doctor
3: Messkanne von House Doctor  
4: Schneidebrett in wunderschönem Holz von Nicolas Vahé 
5: Der tollste Brotkasten aller Zeiten (Stelton, Rig-Tig)
6: Mit einem Schneidebrett allein kann der Mensch auch nicht leben. Dieses hier ist von Ferm Living. 
7: Ich trinke zwar nur selten Espresso. Aber bei diesen Tassen würde ich es mir glatt anders überlegen (Ferm Living)  
8: Und da ich Regen so gerne mag (kein Scherz!): Dieses Geschirrtuch mit den bunten Tropfen macht mir gute Laune (Ferm Living)

Wie sieht's aus? Könnte euch davon auch etwas gefallen? Oder habt ihr andere hübsche Küchenutensilien, die mir unbedingt vorgestellt werden sollten?

Das angesammelte Kleingeld zählende Grüße
Becci  
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Nach dem Snack ist vor dem Snack: Mozzarella-Sticks mit Himbeer-Tomaten-Ketchup passend zur Fußball-WM



Puh, die Party kann weitergehen. War ja beim letzten Spiel der Deutschen gegen Algerien bei der Fußball-WM nicht unbedingt abzusehen. Aber hey, so ging der Spätdienst wenigstens schnell rum: Die Angst vor dem Gegentor lässt die Zeit viel schneller vergehen als sonst.


Fürs nächste Rudelgucken habe ich Mozzarella-Sticks mit selbstgemachtem Ketchup für euch - so bleiben die Italiener dann doch noch irgendwie im Turnier, hähä. Ich habe mich wieder für Fingerfood entschieden - das spart Geschirr und fordert wenig Konzentration beim Essen, wenn Manuel Neuer mal wieder übers halbe Spielfeld rennt.


Die Sticks könnten einfacher nicht sein. Ihr braucht:

Filoteig
Mozzarella (wahlweise auch Fetakäse)
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Ihr schneidet den Teig in der Mitte einmal durch, denn sonst sind die Platten zu groß. Mozzarella kleinschneiden, im unteren Drittel der so entstandenen Teigfläche platzieren und einrollen. Kurz vor dem Ende die Seiten noch einschlagen. In eine Auflaufform legen, mit Olivenöl beträufeln und salzen und pfeffern.


Zum Dippen gibt's selbstgemachten Himbeeren-Tomaten-Ketchup. Dafür braucht ihr:

600 g Tomaten (am besten Strauchtomaten, die sind schön aromatisch)
150 g Himbeeren
80 ml Himbeeressig
100 g Zucker
80 ml Wasser
1 große Zwiebel
1 Prise Salz

Zwiebel schälen und in Stücke schneiden, Tomaten in Stücke schneiden. Beides mit dem Olivenöl in einer Pfanne andünsten. Essig, Zucker, Himbeeren, Wasser und Salz nach einigen Minuten hinzufügen und etwa 35 Minuten köcheln lassen. Dann pürieren und durch ein Sieb streichen. Je nach Geschmack kann auch noch mehr Wasser hinzugefügt werden. Ist der Ketchup für euch zu flüssig, einfach noch mal ein wenig köcheln lassen.



Oben seht ihr auch noch eine Serviermöglichkeit: ein wenig Ketchup in ein Weckglas geben und einen Stick dort hinein stellen.





Was ist denn euer Tipp für das Spiel am Freitag gegen Frankreich? Ich sage: 2:1 Deutschland. Schaun mer mal ;-)
Die-Eistonne-suchende-Grüße
Becci

Bezugsquellen:
graue und weiße Geschirrtücher, Weckglas, Glasflasche: Butlers
graue Schüsselchen: Ikea
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Elf Snacks müsst ihr sein! Leckeres zur Fußball-WM. Heute: Käse-Knoten aus Pizzateig

Fußball ohne Floskeln - für mich undenkbar! Und obwohl ich euch hier mit meinen beruflichen Aktivitäten zumeist verschone, müsst ihr da während der Fußball-Weltmeisterschaft durch. Sorry! 
Weil nach dem Spiel vor dem Spiel ist, ist nach der Einladung auch vor der Einladung - und schließlich nach dem Snack auch vor dem Snack. Olé olé!



Bis zum Ende der WM werde ich euch hier also süße und herzhafte Rezepte präsentieren, die perfekt zum Rudelgucken passen: Sie können bequem mit einer Hand gegessen werden (denn in der anderen steckt ja das gut gekühlte Pils), sind ratzfatz gemacht, kosten nicht die Welt und finden mit Sicherheit reißenden Absatz.


Zum Anpfiff gibt's heute Käse-Knoten aus Pizzateig, die Collage unten zeigt euch die einzelnen Arbeitsschritte. Eine Lage Pizzateig aus dem Kühlregal in Streifen schneiden, die Streifen zu Knoten formen (keine Angst, der erste sah auch bei mir nicht besonders schön aus). Ein halbes Päckchen Butter oder Margarine schmelzen lassen, und dort Oregano - gerne auch frischen Basilikum -, Knoblauch (nach Wahl) und geraspelten Parmesan oder Pecorino untermischen. Nehmt ruhig ein ordentliches Stück Käse! Die Masse dann noch salzen und pfeffern. Die Knoten gründlich mit der Butter & Co. einpinseln und bei 180°C in den Ofen schieben. Ihr lasst die Käse-Knoten so lange im Backofen, bis sie schön braun sind, bei mir hat das etwa 25 Minuten gedauert. Wichtig: Zwischendurch immer wieder bepinseln, so werden sie schön saftig und aromatisch.



Ich wünsche guten Appetit, spannende Spiele und denkt immer an Lothar M.:
Wir dürfen den Sand jetzt nicht in den Kopf stecken!

Dribbelnde Grüße
Becci

Bezugsquellen:
Schwarz-weiße Schüssel: Indiska 
(allerdings nicht aktuell, habe sie vor ein paar Jahren in Schweden gekauft)
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Urlaubsgefühl deluxe - Souvenirs aus Frankreich

Was wäre das Leben ohne Erinnerungen? Ich liebe es, aus dem Urlaub zurückzukommen, den Koffer erst langsam auszupacken und Tage später noch Sand in Schuhen, zwischen Bücherseiten und im Deckel der Sonnencreme zu finden. Ich liebe es, mich durch Hunderte (ach, was sag ich...) Fotos zu klicken, jeweils mindestens 20 vom selben Motiv, und stundenlang zu grübeln, welche Fotos des gleichen Motivs ich jetzt lösche (und dann bleiben immer noch ewig viele fast gleiche Fotos übrig). Ich liebe es, meine Bräune im Spiegel zu bewundern (oder sie mir zumindest einzubilden). Ich liebe es, Rezepte zu den Gerichten herauszusuchen, die im Urlaub soooo gut waren, auch wenn ich weiß, dass sie zu Hause niemals so gut schmecken werden. Ich liebe es, die Postkarte aus dem Briefkasten zu fischen, die ich mir in jedem Urlaub selbst schicke, weil ich es toll finde, dass mich etwas aus dem Urlaub erreicht, wenn ich schon längst wieder zurück im Alltag bin. 


Und ich liebe es, mir immer und immer wieder meine Urlaubs-Souvenirs anzugucken, und sie langsam, gaaaanz langsam aufzubrauchen. Heute will ich euch zeigen, was ich aus Frankreich mitgebracht habe:


  1. Fleur de Sel, ein Muss, wenn man in der Camargue ist und die Salinen dort selbst schon gesehen hat. Lustigerweise hatte ich das Salz hier schon mal im Supermarkt gekauft. Jetzt weiß ich endlich, wo es herkommt. 
  2. Biscuits Rose de Reims: Die habe ich vor allem wegen des hübschen Namens und der schönen Farbe gekauft, wenn ich ehrlich bin. Geschmacklich können sie da nicht ganz mithalten. Sie schmecken wie Löffelbiskuits - nicht mehr, nicht weniger. Vera hat hier zum Beispiel mal gezeigt, dass sie optisch aber sehr viel hermachen.
  3. Olivenöl mit Mandarinen-Geschmack und einem Hauch Basilikum - so liebe ich meinen Salat!
  4. Auch eher wegen der Farbe gekauft: ein Rosensirup. Macht sich bestimmt gut im Sekt (so wie sich eben fast alles gut im Sekt macht). Vielleicht gibt's hier demnächst mal das erste Rezept für ein Getränk...
  5. Die französische Stadt Marseille ist berühmt für ihre Seife (savon de Marseille). Diese fünf hübschen Exemplare habe ich in einem Geschäft in Aigues-Mortes gekauft (und zwar nicht NUR wegen der Farbe, ha!). Geballt sind die verschiedenen Düfte zwar gewöhnungsbedürftig (mein Koffer riecht nach einer Mischung aus Himbeere und Algen, aber hey: Auch das sind Erinnerungen).
  6. Leicht überteuerte, aber sehr wohlaussehende und -schmeckende Süßigkeit, die es dort unten an jeder Ecke zu kaufen gibt. Ich weiß leider nicht genau, wie sie heißt, es steht arc en ciel drauf, was aber nichts anderes als Regenbogen bedeutet. Verbreiteter sind sie allerdings in Weiß - und dann macht der Name Regenbogen ja wenig Sinn.
  7. Zu guter Letzt hat noch ein wenig Kosmetik von Bioderma Platz in meinem Koffer gefunden. Da sie pro Artikel 2 bis 3 Euro günstiger war, als wenn ich sie bei Amazon bestellt hätte (was ich schon mal getan habe), hat sich das doch gelohnt! 










Was sind denn eure Lieblings-Urlaubs-Mitbringsel? Oder könnt ihr damit gar nichts anfangen?

Bisous
Becci


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Essen wie Gott in Frankreich I - Herzhafte Köstlichkeiten

Eben noch am Strand, jetzt schon wieder zum WM-Spätdienst im Büro. Eben noch tarte au citron, moules gratinées und assiette de fromage, jetzt Pizzaservice. Der Übergang vom Urlaub zum Alltag kann ziemlich hart sein. 
Besonders dann, wenn man in Frankreich war - und ich finde, man muss in Italien und Frankreich gewesen sein, um zu wissen, was Essen alles sein kann. Türöffner, Trost, Traum, Vorfreude, Versprechen, Verständnis - ihr merkt, ich bin ein bisschen besessen vom Essen ;-)
Ich bin zutiefst und absolut davon überzeugt, dass Menschen, die ein Essen nicht genießen können, auch sonst nicht viel von Genuss verstehen. Mir sind Menschen immer suspekt gewesen, für die Essen nur Mittel zum Zweck, nämlich Sattwerden ist - zumindest Menschen wie ich, die genug zu essen haben. 


Was man in Südfrankreich (insbesondere in der Provence) unbedingt gesehen haben muss, ist ein Markt. Die gibt es in fast jedem Ort. Die Fotos sind in Aigues-Mortes entstanden, ein bezauberndes kleines Städtchen in der Camargue. Sagt doch, dass ich spinne, egal. Aber: Auf solchen Märkten sind die Tomaten saftiger, die Zucchini bunter, das Obst süßer, und überhaupt ist alles knackiger (die charmanten Verkäufer inbegriffen, hihi). 


Ihr könnt euch vorstellen: Ich bin im Tomatenparadies gelandet. Diese dunklen Tomaten oben rechts im Bild - köstlich! Selbst ohne Salz und Pfeffer, und das sage ich. Ich, die Tomaten sonst NIE nackig isst.


Der Markt bietet alles, was es für ein fantastisch-französisches Mittagessen braucht: knuspriges Baguette, aromatische Tomaten, den leckersten Käse, riesige Oliven und Tapenade, die wenig fotogene (siehe unten), aber unfassbar leckere Olivenpaste.

Und wenn dann alles eingekauft ist, die nächste Parkbank ansteuern und zur Picknickzone erklären. Wer in der prallen Sonne vom Wein nicht gleich total betrunken wird (im Gegensatz zu mir), der trinkt dazu stilecht ein Gläschen Rosé. Sprudel aus der Dose mutet in diesem Ambiente aber auch schon königlich an, kann ich euch sagen! Dann die Augen schließen, genießen und leben wie Gott in Frankreich.


Na, wer hat jetzt Hunger? :)

Bisous,
Becci
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DIY || Girlande aus Kreisen und buntem Klebeband

Nicht dass ich an Sternzeichen glaube. Aber streng genommen bin ich ein typischer Zwilling. Die brauchen Veränderung so oft es eben geht. Vielleicht nicht die riesige, alles infrage stellende Veränderung, sondern mehr das subtile Neue im Alltag. Früher hatte das regelmäßige Ikea-Besuche zur Folge (was eine rotfarbene Duftkerze statt eines schnöden Teelichts doch ausmachen kann. Leben retten, jedenfalls fast).


Kleine Veränderungen gibt's aber glücklicherweise auch schneller und günstiger - zum Beispiel in Form von Girlanden. Millionen Möglichkeiten in Form und Farbe, je nachdem, wonach mir gerade ist. Momentan ist mir nach schwarz-bunten Kreisen. 
Ihr braucht dafür:

Pappkarton
Schere oder (die bequemere Variante) einen kreisrunden Ausstanzer
Garn/Nylonfaden
Washi Tape/Klebeband in Euren Lieblingsfarben


Kinderleicht und ruckzuck fertig, wie diese Anleitung beweist:


Um die Kreise zu befestigen, könnt ihr entweder Kleber oder ein Stück vom Washi Tape nehmen, bei mir hat Letzteres wunderbar funktioniert. Und dann irgendwo aufhängen, wo Ihr Euch jeden Tag darüber freut. Bei mir ist das im Arbeitszimmer, das bisher eher ein Bügel- und Ich-schmeiß-dort-schnell-alles-rein-wenn-unangekündigter-Besuch-kommt-Zimmer ist. Bevor ich ein schönes Arbeitszimmer daraus machen kann, muss ich erst noch einiges aussortieren - der unbequeme Teil des Renovierens eben. Die Form und Farbe meiner Girlande und der 2014-Kalender, den ich im Mai (!) endlich befestigt habe, motivieren mich dazu jetzt jeden Tag.



Ich habe jetzt allerdings noch jede Menge Kreise übrig. Und so, wie die liebe Clara mir damals einige von ihren übriggebliebenen Rauten vermacht hat, schenke ich Euch gerne meine restlichen Kreise. Ihr könnt eine Girlande daraus machen, aber ich kann sie mir auch gut auf einer Geschenkverpackung vorstellen. Oder als Tischdeko...
Falls also jemand Verwendung für die Kreise hat, bitte im Kommentar vermerken! Sollten es zu viele Anfragen sein, lose ich einfach.

Kennt Ihr das mit dem Veränderungsdrang? Und wie sorgt Ihr für ein bisschen Frische im Alltag? 

Hugo-trinkende-und-den-Sommer-schon-riechen-könnende-Grüße
Becci

Wer, was, woher?
Washi Tape: Edeka (kein Scherz! 
In meinem Lieblings-Edeka gibt's immer schönen Deko-Kram)
(er ist jetzt sogar reduziert. Ach ja, ist ja auch schon Mai...)

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5 fabelhafte Ideen für den Muttertag

Als ich klein war, habe ich meine Mutter jedes Jahr ein paar Tage vorher gefragt, was sie sich zum Muttertag wünscht. Ich erwartete Vorschläge wie: ein selbstgemaltes Bild, Frühstück im Bett, eine Fimo-Brosche (dass sie die auch bekam, könnt ihr hier nachlesen). Was sie aber in jedem Jahr (!) sagte: "Ich wünsche mir, dass du dein Zimmer aufräumst." Oder: "Mein größter Wunsch ist es, dass du nicht so viel mit deinem Bruder streitest."
Ist das nicht furchtbar un-einleuchtend?! Ich fand damals schon - und finde es heute immer noch -, dass Schenken doch auch Spaß machen und keine Bestrafung sein sollte. Ich entschied mich also für einen Kompromiss: ein selbstgemaltes Bild, auf dem mein Bruder und ich in trauter Einheit in meinem aufgeräumten Zimmer zu sehen sind. Geht doch! :-)


Für alle, die über zehn, total ordentlich oder zeichnerisch unbegabt sind, habe ich fünf hübsche Ideen für Muttertag zusammengetragen. Zum Ausdrucken oder selbermachen - sie sind alle bis Sonntag zu schaffen: 
1. Jamielyn vom Blog I heart nap time (der Name könnte auch von mir stammen...) hat tolle Printables für Geschenkanhänger entworfen, die ihr einfach herunterladen und ausdrucken könnt. Sie machen sich an jedem Geschenk gut.

2. Toni von Faible beschriftet einen Stoffbeutel individuell und passend zum Muttertag - eine süße Idee!

3. Bei Solebich zeigt Userin Philuko ein simples, aber superschönes DIY: eine bemalte Vase, über die sich jede Mama garantiert freut.

4. Die grandiose Caro (Ich liebe ihren Blog!) von Sodapop hat schon vor zwei Jahren ganz, ganz tolle Karten als Freebies angeboten. Ist das Design nicht super?

5. Von Dani gibt's ein paar klitzekleine Ideen zum Muttertag, Rezepte und Deko-Ideen und überhaupt alles, was das Mutterherz begehren dürfte.

So, lieber Leser, für was entscheidest du dich? Den Stoffbeutel von Toni, der jeden Einkaufsbummel schöner macht? Oder die Karte mit Punkten von Caro, die jeden Briefkasten erstrahlen lässt? Oder ... (hier weiterhin die Stimme von Herzblatt-Susi einsetzen).

Ich wünsche euch einen tollen Muttertag - mit euren Mamas und/oder Kleinen :-)

Dankbare Grüße
Becci

PS. Ich habe mich wahnsinnig über all eure lieben Kommentare zu meinem neuen Layout und den Gedanken übers Bloggen gefreut, die für mich unheimlich aufmunternd waren. Wow!


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Der Mai macht hier vieles neu + Gewinner

Manchmal muss es einfach etwas Neues sein. Mein Blog ist nun schon über ein Jahr alt. Es ist nicht so, dass ich mein altes Layout (das ich ohne Kenntnis von irgendwas zusammengebastelt hatte) nicht mehr mochte. Aber irgendwie will ich nun etwas Frischeres, Aufgeräumteres, Professionelleres.



Vor einiger habe ich an der Blogst-Twitterparty teilgenommen und hatte viel Spaß dabei. Ich fühlte mich verstanden, unter Gleichgesinnten. 
Einige von euch haben doch auch einen Blog. Werdet ihr auch ab und zu mal doof angeguckt, wenn ihr Nicht-Bloggern davon erzählt? Ich fühle mich manchmal, als hätte ich Nacktfotos ins Netz gestellt, so viel Verständnislosigkeit schlägt mir (zwar selten, aber doch schon mal) entgegen. "Was, du zeigst da private Dinge im Internet?!" Mal unter uns: Ich zeige hier weniger Privates als viele meiner Bekannten bei Facebook - aber lassen wir das.

Jedenfalls habe ich meinen Blog im letzten Jahr eher versteckt, wenn ich eigentlich stolz von ihm hätte berichten sollen. Ich hatte lange kein Foto auf der Startseite - geschweige denn eine "About-me"-Seite. Das soll sich nun ändern. Ich bin doch stolz darauf, was ich hier mache.

In diesem Sinne: Hallo, mein Name ist Becci, und ich blogge. (Und ihr jetzt so: "Hallo, Becci!")

Weil ich das nicht mehr verstecken will, hat sich hier ein wenig was verändert (und wird es in der nächsten Zeit noch). Ich freue mich auf euer Feedback. Solltet ihr etwas unpraktisch finden, dann sagt es ruhig! Ich möchte ja, dass ihr Schönes scheint mit Vergnügen lest.

Stolz-wie-Bolle-Grüße
Becci

PS. Einen Vogel habe ich nach wie vor ;-) Das hübsche Ding darf natürlich nicht fehlen, wenn auch ein bisschen dezenter...

PPS. Das Bloggst-du-schon-Buch hat Wiktor gewonnen. Euch allen vielen Dank fürs Mitmachen und die lieben Kommentare. Und dir, lieber Wiktor, herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem Buch! Schreibst du mir bitte eine Mail mit deiner Adresse? 
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Aber bitte mit Sahne (und Quark): Torte, Pastell-Eier und frohe Ostern!

Meine Ostertorte will ich euch noch schnell zeigen. Zum Nachmachen ist es vielleicht schon etwas zu spät, aber das Prinzip ist eigentlich immer anwendbar: Kuchen + Holzstäbchen + Papiersymbole = tolle Torte für die Kaffeetafel. Die Ostereier habe ich frei Hand aus pastellfarbigem Papier ausgeschnitten, an die Stäbchen geklebt und in den Kuchen gesteckt. Das sind übrigens Bio-Papierostereier, deshalb sind sie auch nicht so ganz gleichmäßig. Ha!




Den Biskuitboden haben ich zweimal durchgeschnitten. Wie das mit dem Biskuitteig funktioniert, könnt ihr hier im Video sehen. Ist Rike nicht toll? *hach*
Zwischen die drei Böden habe ich im Himbeergelee gestrichen, damit der Kuchen schön fruchtig wird (und weil Himbeeren grundsätzlich NIE falsch sein können!)


Allzu schwer sollte das gute Stück nicht werden, deshalb habe ich auf ein Buttercreme-Frosting verzichtet. Statt dessen habe ich Quark mit geschlagener Sahne vermischt und Kokosflocken sowie Zitronenabrieb hinzugefügt. Diese Idee habe ich mir bei Kiki von Cinnamon and Coriander gemopst. Ihr müsst unbedingt diesen Kuchen sehen, ist der nicht genial?


Bezugsquellen:
Weiße Tortenplatte: Tchibo
Grauer Teller: Butlers

Ich wünsche euch entspannte und schöne Ostern, lasst es euch gut gehen! 
Die-Ostereier-im-Garten-links-liegen-lassende Grüße
Becci
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