// Träumchen des Tages // Grau, gemütlich, kuschelig - meine Lieblingsecke

Ich mag Grau. Grau wird unterschätzt. Und Grau ist überhaupt nicht langweilig, selbst wenn's draußen auch grau ist. Und weil's so schön zum Herbst passt, ist mein Träumchen des Tages meine Lieblings-Sofa-Ecke. Die habe ich gerade ein bisschen aufgehübscht, damit ich es mir dort gemütlich machen kann, wenn's draußen eher ungemütlich ist (oder usselig, wie man hier sagt :-)). Und was passt zu Grau? Richtig: andere Nicht-Farben. Schwarz und Weiß. Jedes Mal, wenn ich mir Dinge in Schwarz und Weiß ansehe, muss ich an Skandinavien denken. Und schon ist es in mir drin ganz bunt!






Die schwarz-weißen Kissen und das Fell sind von Ikea, bei den Wollkissen muss ich euch enttäuschen, das sind Einzelstücke. Mamas Strickkünste sind doch ausgeprägter als meine; vor Zopfmuster kapituliere ich bisher. Und falls ihr euch jetzt fragt, ob meine Mutter euch nicht auch ... vielleicht ... geht ja schnell. Stop! Vergesst es! Sie strickt seit zwei Jahren an einem Pullover für mich. Scheint mir ein Langzeitprojekt zu sein. Es könnte auch sein, dass ich gar nicht mehr reinpasse, sollte er irgendwann fertig werden. Aber dann mache ich einfach ein Kissen draus ;-)

Ab sofort findet ihr mich sonntags abends genau auf diesem Platz. Erst beim Tatort und dann bei Homeland (endlich geht's wieder los!)

Wie sieht eure Lieblingsecke aus? Und wer kann mir das mit dem Zopfmuster erklären? ;-)
Fragen über Fragen...

Eingekuschelte Grüße
Eure Bec
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//Snackzeit// Mirabellen-Ziegenkäse-Häppchen



Kinder, ich sach euch: Vergesst mir die Mirabelle nicht! Egal wohin ich derzeit blicke, überall sehe ich Pflaumen. Pflaumenmarmelade, Pflaumenkuchen, Pflaumenknödel. Aber was ist mit den Mirabellen? Die sind doch auch lecker! Und wollen auch gekauft und geteilt, zermatscht und gekocht werden. 
So, genug der Obstpsychologie. Not macht erfinderisch. Der Hunger war groß, also habe ich mal geguckt, was der Kühlschrank so hergibt. Ich fand: Pizzateig, Mirabellengelee und Ziegenkäse. Schupps - mein Mirabellenpäckchen war kreiert!


Ich glaube, die Bilder sind selbsterklärend, oder? Ihr könnt das natürlich nach Belieben abwandeln. Statt Pizzateig geht auch Blätter- oder Filoteig. Statt Ziegenkäse (ist ja nicht jedermanns Sache - ich liebe ihn!!) funktioniert natürlich auch Camembert. Aber ich mag gerade die Strenge des Ziegenkäses in Kombination mit der Süße der Frucht. Yummy!! Frischer Rosmarin und Pfeffer bringen das Ganze dann gaaaanz nah dran an die Perfektion.


Ich habe das Päckchen noch mit einer "Kordel" aus Teig garniert. Das macht die Zusammenklapp-Naht (das hört sich ja fast schon chirurgisch an. McDreamy, übernehmen Sie!) hübscher.


Wie gut, dass ich kein Blut sehen kann. So kann ich in Ruhe an Teignähten rumdoktorn :-)

Habt es fein!

Wollsockentragende Grüße
Eure Bec


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Regen ist doof? Quatsch! Meine Nähprojekte mit wunderschönen Stoffen

Wenn's draußen stürmt und regnet und kühler wird, breitet sich in mir so eine wohlige Stimmung aus. Ja, heute mache ich es öffentlich: Ich liebe Regen. Nicht mehr dieses unterschwellige Gefühl zu haben, unbedingt raus zu müssen, weil man das bei schönem Wetter eben so macht. Nicht mehr dieses fiese schlechte Gewissen, wenn ich auch bei 30 Grad gerne mal vorm Fernseher hocke. 
Endlich verständnisvolles Nicken, wenn ich die Einladung zur Abendgestaltung ablehne mit der Begründung: Bei dem Wetter bleibe ich lieber daheim. 

Im Herbst werde ich häuslich. Kochen macht mir mehr Spaß, Backen ohnehin. Die Nähmaschine wird entstaubt, die Stricknadeln werden in allen möglichen Schubladen gesucht, um dann doch nicht gefunden zu werden. Also müssen natürlich neue her. Das Ikea-Schaffell wird ausgepackt und auf dem Sofa platziert, um es beim Tatort-Gucken kuschelig warm zu haben. Und Kerzen, ja, die dürfen natürlich auch nicht fehlen. Ich liebe den Herbst!

Außerdem bin ich im Frühling und Herbst immer am kreativsten. Und deshalb habe ich schon ein paar Ideen, was ich bald mit der (noch zu entstaubenden) Nähmaschine anstellen will. Die Stoffe dazu habe ich bei 35 Grad auf dem Stoffmarkt erstanden; jetzt sollen sie endlich zum Einsatz kommen! 
Heute will ich euch deshalb zeigen, was mir so im Kopf rumschwirrt:


Ich liebe kleine (eigentlich auch größere. Genau genommen alle) Taschen. Die, in denen ich meinen Schminkkram unterbringen kann, damit er nicht wild im Badezimmer rumfliegt. Oder Bastelutensilien. Und irgendwie überhaupt alles. Sie eignen sich auch wunderbar zum Verschenken. Und was ich total praktisch finde: Oft reichen Stoffreste, die farblich zueinander passen. Es muss also nicht gleich ein ganzer Meter Stoff sein.
Eine praktische Anleitung gibt's zum Beispiel hier (kostenlos, aber auf Englisch) oder hier (nicht kostenlos, dafür aber auf Deutsch und mit Schnittmustern in verschiedenen Größen).
Übrigens: Ich bin ja wirklich immer noch eine Nähanfängerin. Probiert das ruhig aus, auch wenn ihr noch nicht so viel Erfahrung habt! Ich hatte echt Bammel vor dem Reißverschluss, aber nach ein-, zweimal Ausprobieren funktioniert das wirklich schon ganz gut. Einfach mal rantrauen!


Kennt ihr Pattydoo? Ein wundervoller Blog zum Thema Nähen. Das Beste sind die Video-Tutorials, auf so etwas (in dieser Qualität) habe ich ewig gewartet. Ina macht das wahnsinnig charmant und kann supergut erklären - genau das Richtige für Anfänger wie mich.
Ina zeigt ein Tutorial für eine Wendetasche, die groß genug ist, Einkäufe damit zu erledigen. Es passt also ordentlich was rein. Besonders schön finde ich dieses Exemplar mit den Ledergriffen. Den weißen Stoff mit den schwarzen Ovalen habe ich bei Ikea erstanden. Dazu stelle ich mir cognacfarbene Lederbänder vor - ich bin ganz verliebt in meine eigene Idee ;-))


Dann wäre da noch der aktuelle Neontrend, auf den ich (wie fast immer) recht spät aufgesprungen bin. Ich muss mich eben erst an so etwas gewöhnen - und dann bin ich aber richtig begeistert! Für diese Idee habe ich leider keine Anleitung, da sie mir einfach so in den Kopf kam. Vielleicht kann ich ja eine Anleitung daraus machen (mein Näh-Ich lacht mein normales Ich gerade aus: DU und Näh-Anleitung?!) Schaun mer mal ;-)

Für ein paar Hingucker-Servietten will ich den dunkelgrauen Stoff jedenfalls mit neonpinkem Garn einfassen, so dass sich der Rand farblich richtig knallig absetzt. Vielleicht mit Zick-Zack-Stich, vielleicht mit Geradstich - mal sehen, was ich schöner finde.


Am aufregendsten für mich ist das letzte Projekt: mein allererstes selbstgenähtes Kleidungsstück. Damit ich auch zu einem Erfolgserlebnis komme, will ich auch hier wieder auf Pattydoo zurückgreifen. Das Shirt Elaine soll es werden. Dafür habe ich mir diesen Jersey-Stoff mit roten und grauen Streifen ausgesucht. Das Beste: Ich kann es auch mit meiner ganz normalen Nähmaschine nähen, das finde ich super! Hui, ich kann es euch sagen: Ich schwanke zwischen Nervosität und Vorfreude!

Wie gefallen euch meine künftigen Nähprojekte? Und habt ihr auch so ein Handarbeitsgen, das vor allem im Herbst und Winter zum Vorschein kommt? :-)

Entstaubende Grüße
Eure Bec

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